Sonntag, 25. Dezember 2016

Wetterspiele zum Weihnachten

.. es muss nicht immer weiße Weihnachten sein. Natürlich sieht es schön und feierlich wenn die Weihnachtlichter im weißen Schnee spielen und die Landschaften ein wenig an Märchenbücher erinnern. Aber ist es so nicht viel spannender?

Ein vertiefender Orkantief der von Island kommend eine bis zu 10 Meter hohe Welle in Nordsee aufbaut. Ein Superhoch über Spanien mit ungewöhnlichen 1045 hPa (das höchste Luftdruck wurde wohl im Greifswald Anfang 1900-Jahrhundert mit 1060 hPa gemessen, Quelle: wetteronline.de) der sich im Rücken von dem mächtigen Tief auf uns zukommt.

Gestern Nachmittag könnte man gut sehen wie die aufziehenden Wolken die kommende Front ankündigten. Heute Nacht kam die Regenfront mit Gewitterschauern und Sturmböen. Im Morgengrauen war diese Richtung Osten durch. Es blieb aber grau ;).  Grau, Nieselregen, aber keine Schauer mehr und warm - Warmsektor eben. Aber das wesentliche (das stürmische) kommt noch Montag Nacht - die Kaltfront. Siehe die Isobaren unten: am Wannsee wird es in Böen auf 8-9Bft gehen (um 40 kn), dafür Vinga Fyr (Göteborg) oder Anholt erwarten es bis 11-12 Bft in Böen (60-65 kn) und eine 5-6 Meter hohe Welle. Spannend! ;)

Source: dmi.dk (Danmarks Meteorologiske Institut, Vjerkort / Frontkort)


Aber, Winterwetterspiele hin oder her, natürlich wünschen wir Euch allen eine schöne Weihnachtszeit und eine tolle Saison 2017! Mehr über kommende Saison bald hier (link hier) ...


mak7 HASARDEUR

Samstag, 17. Dezember 2016

Wieder online - das Jahr ......

Etwas länger als gedacht hat die Blog-Pause gedauert. Dafür aber als eine kleine "wieder"Begrüssung die Zusammenfassung aus der Zeit in Göteborg mit mak7.


Wie fühlt sich so ein Jahr mit knapp 1.000 sm im Kielwasser? Eigentlich nicht viel gesegelt (in Zahlen gesehen), aber viel Erlebt! Intensive Zeit durch die SSS-Vorbereitung,  das wellige Ansegeln mit dazu passenden Herbst Abschluss-Törn. Aber das Herzstück des Jahres war natürlich die Zeit in Göteborg! Man muss es kaum nochmal sagen, dass es sich absolut gelohnt hat: von Logistik, bis zum traumhaften Revier, dem Segeln und der Tatsache das der Hasardeur allemal mehr als nur ein Wochenenden-Segler ist!

Die beste Anschaffung des Jahres? Die neue Pinne! Etwas längere und höher sitzende Pinne macht einiges viel bequemer und erlaubt ein wirklich "agronomisch" angenehmen Sitz (oder Stehposition). Die Mühe mit selbstgenähten Regenplane für Cockpit und Bug war das Zweitbeste: die viele Regentage im Göteborg wurde so viel mehr "wohnlicher".

Die beste Entscheidung des Jahres? Nach dem Göteborg, natürlich, war es wohl die SSS-Prüfung (Praxis) auf Herbst zu verschieben. Bin mir sicher, dass es auch im April prüfungstechnisch geklappt hätte, aber für uns, für den eigentlichen Sinn des Ganzen für das Alltag Segeln was zu lernen, war es einfach richtig zu sagen "Prüfung wird im Herbst sein", und war genau so richtig zu Zweit zu üben! Die Situation an Bord hat mir in einigen Beziehungen die Augen geöffnet: von Fakt dass zum Beispiel bei einem MOB-Manöver zwar Manöver schnell gefahren soll, aber dass man auch Zeit braucht um die Bergung vorzubereiten. Zu früh an der Person dran, aber nicht klar zum Bergen oder nicht klar um die Leinenverbindung herzustellen - bringt genau so wenig für Erfolg als ein misslungener Manöver. Die Mühe für uns, für das Boot und die Crew, das beste Manöver zu finden - der beste Segelfortschritt des Jahres!

Was noch?
Vermisse die Regatten nicht, bin wohl Fährtensegler :) Wenn man Bundesliga und DSV verfolgt, wohl eher in der Minderheit. Aber, vielleicht, wer weiss, sollte es der Vorsatz "2017" werden - wie dreht man die Welt so um, dass die genussvolle Spass- und Lust- Segler ganz nach vorn kommen ???


;))

Ein vorweihnachtlicher Gruss an Alle,

mak7 HASARDEUR



Dienstag, 1. November 2016

*** Blog pause (10.10. - 01.12.) ***

Dieser Blog muss eine kleine (zeitbedingt) Pause anlegen - seit der SSS Prüfung gab es kaum Möglichkeiten den Blog zu pflegen, also hiermit eine offizielle "Pause" ;) Voraussichtlich wieder online ab Ende Nov. Dann folgen die Zusammenfassungen von Göteborg, SSS in Einzelheiten, Starkwind Quickstop an der Ostsee,  und vieles mehr ... Themenwünsche? Bitte einmal per Kommentar oder Mail 

Bis dahin , 
liebe Grüsse an alle aktive und stille Leser 

mak7 HASARDEUR



mak7.hasardeur@googlemail.com

Freitag, 23. September 2016

Fehmarn

Tolles Wetter, 3 Bft, warm und sonnig - was macht man da? Übt Einhand-MOB, fährt "blind" nach Radar, tauscht den ersten Impeller und nimmt das halbe Boot auseinander. Warum? Das ist eine gute Frage. Einfache Antwort wäre - SSS. Aber warum braucht man den Schein? Eigentlich gar nicht. Anderseits war es eine perfekte Motivation sich mit ein paar Themen auseinander zu setzten die man sonst beiseite gelassen hätte. Finde es gut wenn man sich dafür Zeit nimmt, sich selber vielleicht ein paar Fragen zu beantworten über die man schon immer dachte, aber nie so wirklich umgesetzt hat. Radar zum Beispiel - habe schon Ewigkeiten vorgenommen mal ohne Overlay zu fahren und nie gemacht. Oder den Rettungskragen mal über Bord zu werfen um zu sehen wie es fliegt (oder nicht) und die Leine sich langsam "entrollt". 

Und hiermit, eine Erfahrung reicher, wieder back am Wannsee. 

Post von 10.9.2016



Samstag, 10. September 2016

Quickstop - das Endergebnis (Teil 3/3)

Für uns hat es sich bewahrt ein (ein und das gleiche) Manöver zu fahren - einfach egal aus welchem Kurs ohne lange nachzudenken immer der gleiche Ablauf zu haben. Und da wir oft zu zweit unterwegs sind steht der Quickstop (samt seinen Variationen, siehe Bilder unten) als die Antwort auf alle Fragen fest. Einhandfähig, leichter Ausguck (Person bleibt immer an dem gleichen Bug in Sicht), leichte Korrektur falls das erste Manöver nicht sitzt, ausreichend Kurse wo man Zeit hat die Bergung vorzubereiten.

Das Video dazu würde zwar bei bescheidenen 10 kn Wind und traumhaften Sonnenuntergang gedreht, das Manöver selbst haben wir bis knapp 20kn Wind (und vollen Besegelung) ausprobieren können - kein Unterschied im Ablauf! Nur die Schräglage im Beidrehen nimmt zu und je nach Geschwindigkeit braucht der Aufschiesser etwas mehr Länge.

Ein paar Tipps:

  • Die Person über Bord immer Umkreisen : also wenn die Fahrt nicht reicht und man noch im Lee Aufstopt - gleich Abfallen und zweiten "Kreis" einleiten. Man kommt bei zweitem Einlauf immer mit weniger Fahrt an, immer näher an die Person und es dauert nicht mehr als zusätzliche Minute. Aber Manöver bleibt kontrolliert und Beidrehen am Schluss auf der richtigen Stelle
  • Aus Raumschotts: Hart Anluven. Restfahrt aus dem Boot sorgt für die Steuerbarkeit. Durch das Hart Anluven entspannen sich die Schoten und sind per Handgriff (Handkraft) dicht zu holen. Das Manöver bleibt einhandfähig. 
  • Beim Einsatz von Rettungsleine immer ein zweites Kreis einplanen - nur so wird die Person "eingecashed". Vorsicht nach "eincashen": Fahrt unter 2-3 kn halten - Gefahr die Person unter Wasser zu ziehen!
  • Beim Auschiesser mit dicht stehenden Fock: möglichst am Wind bleiben, wenn man zu schnell durch den Wind geht druckt die back stehende Fock das Boot schnell ins Beidrehen.
  • Und nicht zu letzt - Motor zur Hilfe nehmen. Damit lassen sich alle Kurse korrigieren und anpassen, man hat aber zum Schluss immer noch die Vorteile des Beiliegen vs. In wind stehen.








Sonntag, 28. August 2016

Quickstop - mit Hamburger Manöver (Teil 2/3)

Hamburger vs Münchener Manöver:
der wesentliche Unterschied - bei Münchener Manöver dreht man bei und steuert so die Person im Lee an. Das gelingt uns noch viel zu selten - die Strecke zum Beiliegen abzuschätzen fällt noch schwer. So kam der "SY Charisma" (Constantin Claviez) Manöver "Hamburger" - man kommt "aktiv" mit backender Fock und gerienger Fahrt an die Person an und durch Hartruder legt an der Person bei.

Unsere Interpretation (Hamburger-MOB mit optionalem Quickstop):
auf Halbwind (Abfallen von am Wind Kurs, Anluven aus Raum- und Vorwind) ein-zwei Bootslängen wegfahren;
180` Wende, durch Lateralplan bricht die Fahrt auf beinah Null, Fock steht back;
Kurs an die Person aufnehmen, Bergung Vorbereiten (immer Bug wo Fock backsteht!), durch langsame Fahrt ausreichende Zeit vorhanden;
Aufpassen das die Person nicht zu weit nach Luv auswandert und Boot nicht zu viel Fahrt aufnimmt, ggf Gross aufmachen oder Hartruder geben (a-la-beidrehen in Fahrt);
an der Peeson Hartruder zum Beidrehen und im Lee Bergen.

(optionaler Quickstop)
Stellen wir mal vor am Ende von Hamburher Manöver die Zeit Bergung vorzubereiten hat nicht gereicht. Oder man kommt mit zu viel Fahrt an die Person an. Oder man nutzt Manöver oben für Markierungszweck, what ever. ->
Wir kommen mit backender Fock und Fahrt, statt Beidrehen fährt man im Luv an der Person vorbei und lässt Fock baken und Gross dicht. Bei passieren im Luv (immernoch mit überschauber langsamen Fahrt) ist guter Moment Rettungsmittel auszubringen, Leinen zuzuwerfen, usw. Dann leitet man Quickstop an und fährt ein sehr engen Kreis um Person. Ergebnis - noch weniger Fahrt am Ende, mehr Zeit Bergung vorzubereiten, präziser Beiliger nah an Person.


Bergung:
mit Bootshaken Person zuerst "fangen", mit Bojenhaken evntl sichern (Bootshaken hält nicht auf dauer, ist wirklich nur Beihilfemittel);
möglichst schnell Person mit Lifebelt an der Bootwand festmachen;
(auf Shelter) Kutterfall an STB oder Gennakerfall an BB eignen sich hervoragend als Talie zum Bergen (rechtzeitig klar machen!);
mit Crew an Bord eine Person mit Klettgurt am Fall sichern und mittschiffs aussen etwas runter lassen zum "Person eincashen" (falls trotz Beiliegen und Schräglage die Höhe des Freibords immernoch nicht die Leinenverbindung zulässt);
(auf Shelter) Berhesegel klar machen;
wenn die Leinenverbindung steht und man Sorge hat Person mit Boot zu Überrollen (Boot treibt schneller nach Lee als die Person): Schoten lösen, evntl Segel runter/Bergen, Boot richtet sich im Wind ein und treibt achtern;



...Fortsetzung folgt
(Video und Skizze)
(Erfahrung Manövertraainibg auf Dehler)
(Fazit)


Mittwoch, 24. August 2016

Quickstop - die Antworten (Teil 1/3)

die Fragen: MOB,  das Manöver, die Leinenverbindung, Bergen, kleine (und/oder ungeübte) Crew.
MOB = (Man(n)-über-Bord), auch Crew-over-Bord, auch Boje, oder Fender in diesem Falle. Keine einfache, und sicher keine "einzig richtige", Antwort.

Aber von Anfang an.

Das klassische Q-Wende ("Figure of Eight") Manöver erwies sich zu zweit als äusserst ungeeignet: man fährt von der Person weg, braucht Manöver-Raum sowie Deckshände für Manöver. Aufschiesser  (oder Nahezu-) zum Aufstoppen ok, aber zum Bergen? Ein bis zwei Meter Freibord bei schlagenden Schoten? Und bei einem misslungenen Versuch geht das Spiel von Vorn. Uns erschliess kein Vorteil, warum wir im Ernstfall das Manöver wählen sollten.

Es ging also mit Quickstop los.
Ein Kreis um Person, Bergung im Beiliegen.

Zum Anfang müssten wir lernen dass das Beiliegen nur dann sauber klappt wenn man wirklich, wirklich = null, Fahrt im Boot hat. Erst in Wind gehen, Fahrt abbauen, und mit der letzten Ruderwirkung ins Beidrehen gehen.

Das Quickstop selber:
(aus Am- oder Halbwind) nach etwa ein oder zwei Bootslängen Wende, Fock steht back und druckt nach Lee (perfekte Position die Bergeleine auszubringen, evntl den R-Kragen), schnell durch das Halbwind, mit dichtem Gross und backender Fock auf Vorwind durch die Halse und ohne Fock zu lösen ins Aufschiesser nah an der Person. Im Anschluss im Luv Beidrehen zum Bergen.
Kein Krach, niedriges Freibord im Lee, die Person bleibt während des Manövers an der gleichen Seite des Bootes. Bei misslungenem Versuch fährt man den Kreis nochmal, aber enger zur Person - weniger Fahrt, man nähert sich.
(aus tieferen Kursen als Halbwind) Anluven, in Wind gehen, Schotten schnell dicht holen und wie oben Manöver fahren.
Wichtig in beiden Fällen: möglichst schnell durch Halbwind gehen (starke Schräglage) und nach der Halse ordentlich gegen Ruder um sofortiges Aufschiessen zu vermeiden.

Bewusste Entscheidung im Lee zu bergen: zu zweit sehen wir keine realistische Alternative im Luv bei ein-zwei Meter Freibord! Auch andere bewusste Entscheidung: kein Nahezuaufschiesser zu Fahren und die Fock back stehen zu lassen für Aufschiesser - Einhand deutlich eifacher, die Genua Schoten verknoten sich nicht bei Schlagen, Möglichkeit auf Kurskorrektur durch Anluven oder Beidrehen (wie auch "Neustart" des Manövers).

....Fortsetzung folgt

(Hamburger Manöver vs Münchener)
(modif. Hamburger Manöver + Quickstop)
(Bild und Video material)


Dienstag, 16. August 2016

Quickstop im Sonnenuntergang

.. noch 24 Tage - dann ist es soweit, das praktische Teil für den Seeschifferschein . Übungswochenende kommt noch, aber bis dahin heisst es auch auf der mak "MOB", "Quickstop", "Beidrehen", "Bergeplan und Simulation" usw. Herrlich dass die Boote (mak7 auf der geübt und Dehler41 auf der geprüft wird) trotz der kompett anderen Dimensionen sich doch so ähnlich verhalten. Unserer Erfahrung nach sind die Manöver Abläufe beinah eins-zu-eins übertragbar.

Ich könnte an der Stelle mal wieder die phylosophische Diskussion starten - warum fehlt so vieles in der praktischen Ausbildung? Oder haben wir etwas Pech und uns fehlte das gewisse "etwas" in den Details?? z.B. dass man schnelle Boote wirklich auf Null fahrt abbremsen sollte (0,5kn ist immernoch zu viel!) bevor man ins Beidrehen geht damit die keine Fahrt voraus aufnehmen. Oder Quickstop single-handed. Wir sind oft nur zu zweit unterwegs, bei MOB (der nie passieren darf, sollte!) gibt es keine Crew an Deck, alle Manöver müssen ohne grossartig Schot dicht holen usw passieren. Und man braucht Raum um Bergung vorzubereiten, Leinenverbindung herrstellen, evntl ein zweites Anlauf zu starten ohne Sichtkontakt zu verlieren. Alles neuancen die man per a per ausarbeitet. Für die man aber auch gerne Zeit investiert. Vor allem wenn es der Tag in einem herrlichen Sonnenuntergang endet


Sonntag, 31. Juli 2016

Zurück an Wannsee

.. und schon wieder kehrt das "alltag" Segel-Leben:
statt Schäreninsel haben wir das Imchen, Schwanwerder und Pfaueninsel, statt Vestas und Donfeng die Sweet Sixteen  und Bijou , statt schnellen Fähren und xxl-Frachter die "kleine" Binnenschifffahrt. Aber sonst - alles wie üblich: recht voll am Wasser, viele Bekannten getroffen (wenn ihr es hier liest - liebe Grüsse and Godewind und Blue Wind ;) )und kurz Lars und seinen neuen Drachen in der Marine Lanke besucht. Das Segeln ohne Seekarten, ohne Leuchtfeuer suche, ohne iPad als Plotter, aber mit Wind und Spass an mak, genossen! :)

War irgendwie witzig das die Box uns so klein vorkam, die Gasse im Hafen ist kaum zum Kreuzen wie in Langedrag geeignet, aber trotzdem ging natürlich ohne Motor raus ohne Motor rein - diesmal mit Gross reingespielt, zu wenig Wind für die Fock alleine. Und - wir sind nicht der kleinste Boot!! Welcome back in anderen Worten ;))

Gute Nachricht von Ruder - neuen Ruderlager scheinen recht gut zu halten. Die neue Ersatzteile wurden gleich beidseitig durchgeschweisst, scheint in Moment als solide Lösung sich zu erweisen. Ruder ab gehört nicht an die Liste "alle gute Dinge sind Drei", so gut ist es wirklich nicht ..

Auch gute Feststellung: neue Pinne (länger und höher) ist genial! Und die Reffleinen Lösung scheint endgültig zu funktionieren - die Reffleinen werden jetzt über eine Umlenkung am Baum/Mast-Bolzen geführt und reiben so nicht mehr am Baumnock selbst. Einmal schont es die Leinen enorm, zweites - die Reffposition von Vorliek kann nicht "tiefer" als Baum senken, so kriegen wir das Gross gerefft in weniger als 30 sec ohne gross Nachzudenken. Das einzige was bis jetzt nicht läuft ist der Autopilot. Aber so wirklich vermisst haben wir ihn nicht.

Bis dahin,
der Rest der Saison bleiben wir am Wannsee, und schauen was die kommende Monate so mit sich bringen ...

mak7 HASARDEUR




Dienstag, 19. Juli 2016

Back home

... die Rückreise wurde doch länger als gedacht: Mast legen (uns wurde Fernbedienung von Mastkran in die Hand gedruckt mit Kommentar "here, yours", hmm, naja, dann selber), Boot Kranen, an Trailer festklemmende Bremse lösen - alles in einem hat es gut 2-3 Stunden gedauert. Mittags los. Da der Trailer 1a auf der Strasse liegt ging es mit 80-100 nach Gedser. Böiger Wind ab und zu im Gespannt zu spühren.

Oresund Brücke mit Trailler passieren - witzig, jetzt kennt mak beide Brücken, und wir alle Varianten die zu passieren - mit Fähre drunter, mit Auto drüber, mit Segelboot drunter, mit Segelboot drüber ;))

Und da wir die 19Uhr Fähre gerade eben geschafft haben, hat es auch mit Ankunft im "Heimathafen" um Mitternacht geklappt.

Gesamt Tour hin und zurück:
1.200 km mit Trailer, zwei Fähren (Kiel-Goeteborg, Gedser-Rostock), Oresund-Brücke (mit und ohne "Anhang").
Kosten (nur Bootbezogen): Liegeplatz 2.500,- SEK (ca 270,-), Trailer Parkplatz und Boot kranen 1.100,- SEK (ca 120,-) plus mini Mitbringsel aus der Mini-Bar *grins*, Reparaturen (Ruderlager) und sonstiges ca 100,- , zusatz Ausstattung (Funk, Pinne, Autopilot, innen Einrichtung) --, Spass: unbezahlbar ;))

.... Fazit Video to follow

Montag, 18. Juli 2016

Bye-bye Göteborg

Nach 340 sm im schedischen Wasser schauete HASARDEUR gesternnin sein vorerst letzten Sonnenuntergang über den Göteborger Schären.

Tolle Zeit, viel Wind, keine einzige Flaute und einfach faszinierende Landschaften!

... ein Fazit folgt, solange macht sich Hasardeur und die Crew on the way to the road :)

Sonntag, 17. Juli 2016

Schwedisches Sommerwind

Wind, Welle, Regen und doch ein toller Sonnenuntergang :)

Das erste mal Rausfahren beschränkte sich auf nur ein wenig hin und her im South und North Channel Segeln - 15-20 kn Wind, Böen gut über 20 (6 Bft), Welle, grauer Himmel. Irgendwie gemütlich stellen wir uns anderes vor. Also doch nach einer Knappen Stunde wieder rein. 

Zweiter Versuch - gegen 18Uhr blickte sich ein streifen Sonne und Wind ging teils unter 15kn (3-4 Bft). Kurz sich umgeschaut und in wenigen Minuten wieder draussen. Richtige Entscheidung! Voller Gross und Fock mit Kurs Richtung Sandvik. Kreuzen zwischen Steinen, Schären und Leuchtfeuer - witzig, vor der "Haustür" kaum mit Karte - fühlen uns "daheim". Sandvik selbst war knacke voll. Ein letzter Platz war frei , festgemacht, aber wohl gefühlt habe ich mich vor allem nicht - quarrende Kinde auf einem der Boote, ein Hund bellt, jemand hat Flasche umgekippt... Ich liebe die Leere des Vorsaisons! Nein, nix wie raus hier ... Wieder Ablegen, und ins Nachbarhafen längsseits an die Mole. Mit Absicht mit Heck ins Wind um ein perfektes Sonnenuntergang im Westen, und schönen kräftigen West-Wund im Cockpit zu geniessen.

Allein am Ende des Stegs mit Sicht ins Kattegat (zwischen den Felsen im Hintergrund), milchigem Sonnenuntergang, lecker Essen und frischem lauwarmen Wind ums Ohren - ist es nicht schön ?? ;))